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Systemischer Ansatz Coachingwerk Köln
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Systemischer Ansatz für ganzheitliche Entwicklung

Unser systemischer Ansatz bildet die Grundlage unserer Arbeit in Coaching, Training, Team- und Organisationsentwicklung. Wir begleiten Menschen und Organisationen immer im Kontext ihrer Beziehungen, Rollen und strukturellen Rahmenbedingungen. Wir alle sind Teil sozialer Systeme: KollegInnen, FreundInnen, Familie, Teams, Organisationen. Diese Systeme prägen unser Denken, Fühlen und Handeln. Gleichzeitig wirken wir mit unserem Verhalten auf sie zurück. Genau diese wechselseitige Dynamik steht im Zentrum unserer systemischen Arbeit.

Systemisch zu arbeiten bedeutet für uns, Menschen nicht isoliert zu betrachten, sondern im Zusammenspiel von Rollen, Beziehungen, Strukturen und Erwartungen. Entwicklung wird nachhaltig wirksam, wenn diese Zusammenhänge sichtbar werden und bewusst in Veränderungsprozesse einfließen. Mit systemischen Methoden machen wir Kontexte transparent, erweitern Perspektiven und ermöglichen Lösungen, die aus dem System selbst entstehen. So fördern wir Eigenverantwortung, Klarheit und tragfähige Entscheidungen.

Systemische Begleitung ist für uns kein Selbstzweck. Erkenntnisse sollen im Alltag wirksam werden. Deshalb übersetzen wir Reflexion konsequent in konkrete Handlungsschritte, klären Verantwortlichkeiten und machen Ergebnisse nachvollziehbar und umsetzbar.

Entwicklungsverständnis: Zusammenspiel unterschiedlicher Systeme

Auf dieser Grundlage verstehen wir Entwicklung als einen ganzheitlichen Prozess, der sich im Zusammenspiel unterschiedlicher sozialer Systeme vollzieht. Welche Systeme dabei relevant sind, hängt vom jeweiligen Kontext ab – im privaten Leben ebenso wie im beruflichen Umfeld. Mit diesem systemischen Verständnis gelingt es uns, diese Kontexte bewusst zu unterscheiden und zugleich ihre Wechselwirkungen mitzudenken – im Coaching und in der Beratung ebenso wie in der Team-, Führungskräfte- und Organisationsentwicklung.

Der Mensch als Individuum im Mittelpunkt

Im systemischen Coaching begleiten wir Menschen in ihren individuellen Lebens- und Arbeitssituationen. Wir betrachten sie im Kontext der sozialen Systeme, in die sie eingebunden sind – etwa Familie, Partnerschaft, Freundeskreis oder berufliche Rollen. Im Fokus stehen Selbstreflexion, Klarheit, Ressourcenaktivierung und Perspektivwechsel. So eröffnen sich neue Sichtweisen und Handlungsmöglichkeiten. Entwicklung und Verhaltensänderung entstehen aus eigener Einsicht heraus mit wachsender Selbstwirksamkeit und nachhaltige Lösungen.

Teams als soziale Systeme der Zusammenarbeit

Im beruflichen Kontext wirken Menschen in Teams zusammen. Teams sind eigenständige soziale Systeme mit spezifischen Dynamiken, Rollen, Erwartungen und Kommunikationsmustern. In der systemischen Teamentwicklung machen wir diese Muster sichtbar, stärken Vertrauen und fördern gemeinsame Verantwortung. Unterschiedliche Perspektiven verstehen wir dabei als Ressource für gute Zusammenarbeit und gemeinsame Entscheidungen.

Führung als gestaltende Rolle zwischen Mensch, Team und Organisation

Führung spielt eine ganz besondere und zentrale Rolle innerhalb von Organisationen. Führungskräfte bewegen sich im Spannungsfeld zwischen individuellen Bedürfnissen der Mitarbeitenden, Teamdynamiken und organisationalen Anforderungen. Wir unterstützen Führungskräfte gezielt darin, diese Rolle bewusst zu gestalten, Verantwortung zu übernehmen, Orientierung zu geben und Entwicklung zu ermöglichen auch unter Unsicherheit und zunehmendem Veränderungsdruck. Unsere systemische Arbeit in der Führungskräfteentwicklung basiert auf den Ansätzen der positiven Psychologie und dem PERMA-Modell von Martin Seligman sowie der emotionalen Führung von Daniel Goleman.

Hier erfahren Sie mehr  zu unserer Arbeit mit dem PERMA-Modell und der positiven Psychologie.

Organisation als lebendiges System mit Struktur und Kultur

Organisationen verstehen wir als lebendige soziale Systeme mit kulturellen, sozialen und technisch-instrumentellen Dimensionen. In der systemischen Organisationsberatung betrachten wir diese Dimensionen und ihre Wechselwirkungen im Zusammenspiel und gestalten sie so, dass sie Mitarbeitende, Teams und Führungskräfte in ihrer Wirksamkeit unterstützen. In Anlehnung an den Organisationsentwicklungsansatz von Trigon verstehen wir Entwicklung als einen fortlaufenden Prozess, in dem Stabilität und Veränderung bewusst miteinander verbunden werdenSo entsteht Entwicklung, die nicht verpufft, sondern trägt – für Menschen, Teams und Organisationen, die miteinander wachsen und Zukunft aktiv gestalten wollen.

Hier erfahren Sie mehr zu unseren Ansätzen und Modellen der systemischen Organisationsentwicklung.

Unsere systemische Arbeitsweise

Unsere systemische Arbeit schafft Räume für Vertrauen, Dialog und Entwicklung. Psychologische Sicherheit bildet dabei die Grundlage: Gedanken, Fragen, Einwände und auch Konflikte dürfen offen ausgesprochen werden. Wir begleiten Entwicklungsprozesse mit Klarheit, Neutralität, Feingefühl und Humor. Durch offene, lösungsorientierte Fragen und eine wertschätzende Moderation stellen wir sicher, dass alles Gehör findet, was für Entwicklung relevant ist – auch leisere Stimmen und bislang unausgesprochene Perspektiven, die oft besonders wertvoll sind. Wir arbeiten ressourcenorientiert, interaktiv und kreativ – mit kognitiven, visuellen, künstlerischen und körperlich-aktiven Methoden, die Denken, Erleben und Handeln miteinander verbinden. So fördern wir Selbstwirksamkeit, Energie und gemeinsames Verstehen, auch bei komplexen Fragestellungen und vielschichtigen Dynamiken.

Coachingwerk Köln - systemischer Ansatz Inneres Team

Systemische Haltung

Mit unserer systemischen Haltung richten wir den Blick konsequent auf Ressourcen, Potenziale und gewünschte Zukunftsbilder.

Orientiert an der lösungsorientierten systemischen Beratung nach Steve de Shazer fokussieren wir auf das, was bereits da ist und wirkt, und darauf, wie Entwicklung gelingen kann. Dieser Ansatz unterstützt Menschen dabei, ihr Denken und Handeln bewusst zu verändern und Lösungen aus eigener Kraft zu entwickeln – im privaten wie im beruflichen Kontext. 

Systemisches Arbeiten basiert zudem auf der Einsicht, dass es keine objektive Wahrheit gibt, sondern unterschiedliche Wirklichkeitskonstruktionen. Wir alle interpretieren Situationen und Ereignisse auf unsere Weise – und diese Deutungen prägen unser Verhalten. Häufig verstärken sich Probleme dadurch, dass sie immer wieder aus derselben Perspektive betrachtet werden. 

Um aus solchen Schleifen auszusteigen, braucht es neue Blickwinkel und bewusste Perspektivwechsel, wie sie etwa in der systemischen Arbeit nach Gunther Schmidt und in der Konfliktarbeit nach Friedrich Glasl zentral sind.

Systemische Methoden ermöglichen diese Perspektivwechsel unter anderem durch:

  • das Erleben erwünschter Zielzustände
  • das Aktivieren vorhandener Ressourcen
  • den bewussten Wechsel von Assoziation und Dissoziation mit einer Situation
  • das Einnehmen einer Meta-Perspektive auf Situationen, Muster und Dynamiken

So werden neue Sichtweisen möglich, festgefahrene Denk- und Handlungsmuster lösbar und Entwicklung wieder gestaltbar.

Ihr nächster Schritt: Kontakt aufnehmen

Wenn Sie mehr über unseren systemischen Ansatz, unsere Arbeitsweise und mögliche Formate erfahren möchten, laden wir Sie zu einem unverbindlichen Erstgespräch ein.

Gemeinsam klären wir Ihr Anliegen, beleuchten erste Zusammenhänge und prüfen, wie eine systemische Begleitung in Ihrem Kontext sinnvoll gestaltet werden kann.