Lösungen gemeinsam bauen im Lego Workshop
Zielgruppe | Anliegen | Ablauf | Haltung | Moderation | Methoden | Nutzen | Zusammenarbeit | FAQ
Ein Lego Workshop schafft einen klaren Arbeitsraum, in dem Teams komplexe Themen greifbar machen und gemeinsam tragfähige Lösungen entwickeln. Wir leben dabei unsere systemischen Prinzipien: Alle Perspektiven zählen, jede Stimme wird gehört – und das Team entdeckt die Lösungen. Passende Lösungen, die bleiben, weil sie gemeinsam gebaut wurden.
Wir arbeiten dabei mit LEGO® SERIOUS PLAY®: ein moderierter, kreativer und zugleich wissenschaftlich fundierter Ansatz, um Gedanken sichtbar zu machen, Kommunikation zu fördern und gemeinsam innovative Lösungen zu entwickeln. Die Methode wurde als Strategie- und Organisationsansatz bereits 1996 entwickelt und findet seit 2010 weltweit unter dem Namen LEGO® SERIOUS PLAY® auch in der Teamentwicklung sowie Führungskräfteentwicklung Ihren Einsatz.
Für wen ein Lego Workshop Sinn macht
Mit unserem LEGO Workshop von Coachingwerk richten wir uns an:
- neue Teams oder Bereiche
- interdisziplinäre Projektgruppen
- bestehende Teams mit Bedarf an Klärung, Ausrichtung oder Zusammenarbeit
- Führungsteams und Schnittstellen-Teams
- Teams im Wandel oder nach Führungswechsel
- Organisationen, die Strategie, Rollen oder Zusammenarbeit gemeinsam gestalten möchten
Typischerweise arbeiten wir im Lego Workshop mit Teamgrößen von 5 bis 20 Mitgliedern. Eine Durchführung mit einer größeren Gruppe bis zu 40 Teilnehmenden ist mit mehreren Coaches und mehreren Lego-Sets möglich.
Typische Anliegen für einen Lego Workshop
Diese Anliegen bilden häufig den Ausgangspunkt für einen gemeinsamen Reflexions- und Entwicklungsprozess:
- Strategie– und Visionsentwicklung
- Rollenklärung und Erwartungen an Zusammenarbeit (auch mit externen Partnern)
- Entwicklung eines gemeinsamen Führungsleitbilds
- Start neuer Projekte oder Team-Setups
- Gestaltung von Veränderungsprozessen
- Verbesserung von Kommunikation und Vertrauenskultur
- Förderung psychologischer Sicherheit
- Reflexion aktueller Herausforderungen und Entscheidungsfelder
- Bearbeitung von Konflikten im Team

Expertentipp
von Lego- & Teamcoach Daniela Wirtz
Beim klassischen LEGO®-Bauen bilden wir meist die äußere Welt nach – Häuser, Fahrzeuge oder Figuren. Bei LEGO® SERIOUS PLAY® bauen wir unsere innere Welt: Gedanken, Ideen oder Emotionen. Die Steine werden zu Metaphern, die sichtbar machen, was oft schwer zu sagen ist.
Der entscheidende Unterschied: Alle erklären ihre Modelle – und alle hören zu. So entsteht echtes Verständnis.
Wie ein Lego Workshop von Coachingwerk gestaltet ist
In einem LEGO® SERIOUS PLAY® Workshop übersetzen Teilnehmende Gedanken und Erfahrungen in Lego-Modelle. Diese stehen stellvertretend für Themen wie Ziele, Spannungen, Herausforderungen oder Strukturen. Die Arbeit folgt einem klaren Kernprozess: Impuls oder Frage – Bauen – Erklären – gemeinsames Reflektieren
Wichtig ist dabei:
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Jede Stimme zählt, jedes Modell hat Bedeutung. Beteiligung auf Augenhöhe – unabhängig von Hierarchien.
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Die Diskussion dreht sich um Modelle, nicht um Personen. Das ermöglicht einen offeneren, lösungsorientierten und oft weniger konfliktreichen Austausch.
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„Denken mit den Händen“. Auch ruhigere Teilnehmende finden leichter Zugang und bringen ihre Perspektiven ein.
Ob kleines Team oder große Organisation, privatwirtschaftlich, öffentlich oder Non-Profit – die Methode lässt sich flexibel anpassen. So entstehen erfahrungsbasierte Erkenntnisse, die wirken, weil sie von den Teilnehmenden selbst geschaffen wurden.
Unsere Haltung: alle Perspektiven sichtbar machen
Im Lego Workshop betrachten wir das Team als System, das seine Lösungen selbst entwickeln kann, wenn Rahmen und Struktur stimmen.
Unsere Haltung ist wertschätzend und allparteilich: Unterschiedliche Sichtweisen werden bewusst einbezogen, ohne bewertet oder priorisiert zu werden.
In der Arbeit mit LEGO® SERIOUS PLAY® ist diese Haltung besonders wirksam. Jede Person baut ihre eigene Sicht auf das Thema und macht sie für alle sichtbar. So entsteht ein gemeinsames Verständnis und alle Perspektiven werden Teil der gemeinsamen Lösung.
Unsere Rolle in der Begleitung eines Lego Workshops
Wir übernehmen die Prozessbegleitung hinsichtlich Struktur, Frage-Logik, Zeitmanagement und Format.
Unsere Rolle umfasst:
• Klären von Ziel und Fokus
• Entwickeln passender Leitfragen
• Sicherstellen von Beteiligung und Dialogqualität
• Übersetzen von Modellen in gemeinsame Erkenntnisse
• Unterstützen des Transfers in konkrete Schritte
Die inhaltliche Verantwortung und die Entscheidungen bleiben beim Team.
Unsere Methoden und Arbeitsformate
Im LEGO Workshop kombinieren wir die LSP-Kerntechnik mit passenden Moderationsformaten:
• kurze Skill-Building-Sequenzen (Einstieg in Material und Metaphern-Arbeit)
• Einzelbau, Austausch in Kleingruppen, Arbeit im Plenum
• gemeinsame Modelle (Verknüpfen von Perspektiven)
• Reflexion von Mustern, Spannungen, Ressourcen
• Transfer: Priorisierung, Vereinbarungen, nächste Schritte
„Denken mit den Händen“ – Das Anfassen, Bewegen und Bauen aktiviert unser Denken auf eine andere Weise: Zusammenhänge werden sichtbar, Lösungen werden konkreter.
Ihr Nutzen: Was Ihr Team aus unserem Lego Workshop mitnimmt
Der Workshop verhilft Ihrem Team:
- komplexe Themen gemeinsam zu verstehen statt nur zu diskutieren
- unterschiedliche Perspektiven zu integrieren und Klarheit zu gewinnen
- gemeinsame Prinzipien und Vereinbarungen abzuleiten
- konkrete Maßnahmen zu formulieren, die im Alltag tragfähig sind
- Zusammenarbeit und Kommunikation bewusster zu gestalten
Typische Ergebnisse sind dokumentierte Leitgedanken, priorisierte Handlungsfelder und ein abgestimmter nächster Schritt, der gemeinsam getragen wird.
Zusammenarbeit im Lego Workshop mit Coachingwerk
Vorbereitung
- Vorgespräch zur Klärung von Anliegen, Ziel und Rahmen
- Abstimmung von Teilnehmenden, Zeit und Setting
- individuelles Workshop-Design mit passenden Leitfragen
Durchführung
- Einstieg und Orientierung, Skill-Building
- Bau- und Austauschsequenzen entlang eines klaren Kernprozesses
- Verdichtung: gemeinsame Modelle, Muster, Prioritäten
- Ergebnissicherung und Transfer in konkrete nächste Schritte
Der zeitliche Umfang eines Teamworkshops liegt in der Regel zwischen einem 1/2 Tag und 2 Tagen, abhängig von Anliegen, Zielsetzung und Teamgröße. Die Durchführung ist in Präsenz, online oder hybrid möglich.
Nachbereitung
- Strukturierte Zusammenfassung der Ergebnisse
- Dokumentation als Fotoprotokoll oder Präsentation
- Gemeinsames Auswertungsgespräch
Kontakt aufnehmen
In einem unverbindlichen Erstgespräch erörtern wir gemeinsam, wie Ihr Lego Workshop zielführend ausgerichtet werden kann – inhaltlich, methodisch und organisatorisch.
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FAQ: Häufige Fragen zum Lego Workshop
Was ist LEGO® SERIOUS PLAY®?
LEGO® SERIOUS PLAY® ist eine moderierte Methode, in der Teilnehmende Modelle bauen, deren Bedeutung erklären und daraus gemeinsam Erkenntnisse und Entscheidungen ableiten.
Worin liegt der Unterschied zum „normalen“ LEGO®-Bauen?
Im Workshop werden keine realen Gegenstände nachgebaut, sondern innere Bilder: Ideen, Sichtweisen, Beziehungen, Spannungen. Die Steine dienen als Metaphern, die Verständigung erleichtern.
Wie läuft ein Lego Workshop ab?
Typisch über Leitfragen, Bauphasen, Erklärungen der Modelle und gemeinsame Reflexion. Der Kernprozess ist in vielen Darstellungen als Vier-Schritt-Struktur beschrieben (Impuls/Frage, Bauen, Teilen, Reflektieren).
Für welche Gruppengröße ist ein Lego Workshop geeignet?
Ideal sind 5–20 Personen. Bei größeren Gruppen bis zu 40 Teilnehmenden führen wir Lego Workshops mit mehreren Coaches und mehreren Lego-Sets durch. .
Was braucht es organisatorisch?
Eine ruhige helle Umgebung, ausreichend Raum für Moderationsfläche und einige Tische fürs Bauen und Reflektieren. Wir stimmen Material und Setup im Vorgespräch ab.
Entstehen am Ende eines Lego Workshops konkrete Ergebnisse?
Ja. Der Workshop ist auf Transfer angelegt: Aus Modellen werden gemeinsame Erkenntnisse, daraus werden priorisierte nächste Schritte und Vereinbarungen für den Alltag.